FAQs für Mentorinnen und Mentoren

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FAQ für Mentorinnen und Mentoren

Q: Wer sucht meine Mentee aus?

A: In der Regel erfolgt die Vermittlung der Mentorin oder des Mentors durch die Programmkoordination. Wichtig dabei ist, dass kein hierarchisches Verhältnis (Vorgesetzte/r, Betreuer/-in der Qualifikationsarbeit) zwischen Mentee und Mentor/-in besteht.

Q: Kann ich ARIADNE-Mentor/-in meiner Mitarbeiterinnen / Qualifikandinnen sein?

A: Nein. ARIADNE vermittelt fachfremdes Mentoring, das sich nicht auf den Inhalt der Qualifikationsarbeit, sondern auf die Strukturen und Strategien in der Universität bezieht. Für die Betreuung der wissenschaftlichen Arbeiten bleibt die Doktormutter/der Doktorvater bzw. Diplom-/Bachelor-/Masterarbeitsbetreuerin/-betreuer zuständig. Sie bekommen eine Qualifikandin aus einem anderen Fach als Mentee vermittelt.

Q: Wie läuft das Mentoring ab?

A: Die Tandems nehmen kurz vor der Auftaktveranstaltung erstmals Kontakt miteinander auf und lernen sich i.d.R. in der Auftaktveranstaltung kennen. Von da an liegt die Verantwortung bei der Mentee, Termine für Mentoring-Gespräche bei Bedarf anzufragen oder regelmäßig zu vereinbaren. Kontakt über Skype, E-Mail u.ä. können die direkten Mentoring-Gespräche zwar ergänzen, aber nicht ersetzen.

Q: Woher weiß ich, was von mir im Mentoring verlangt wird?

A: Alle Programmteilnehmenden erhalten zu Beginn des Programms einen "Leitfaden" mit allen nötigen Informationen. Wenn Sie individuelle Fragen haben, können Sie sich gerne an die Programmkoordination wenden, per E-Mail oder per Telefon. Auf Wunsch sind selbstverständlich auch persönliche Gesprächstermine möglich.

Q: Wie bereitet man ein Mentoring-Gespräch vor?

A: Die Mentee macht sich vorher Gedanken, welche Themen und Fragen sie gerne im Gespräch konkret ansprechen möchte. Es hat sich bewährt, der Mentorin / dem Mentor vor dem Gespräch die Themen stichwortartig per E-Mail o.ä. zukommen zu lassen.

Q: Was kann ich tun, wenn die "Chemie" im Tandem nicht stimmt?

A: Von der Teilnahme am Mentoring-Programm sollen beide Teile des Tandems auch persönlich profitieren. Deshalb ist es wichtig, dass die "Chemie" stimmt. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte das Tandem, die Mentee oder die Mentorin / der Mentor möglichst frühzeitig Kontakt mit der Programmkoordination aufnehmen. Die erste Kontaktaufnahme, die Auftaktveranstaltung und das Erstgespräch sollten dazu genutzt werden, um abzustimmen, ob das Matching für beide Beteiligten passt.

Q: Kann ich das Mentorat bei Bedarf auch niederlegen?

A: Dies ist in Ausnahmefällen möglich, z.B. wenn die Mentorin / der Mentor an eine Universität oder Forschungseinrichtung im Ausland wechselt. Bitte nehmen Sie in diesem Fall frühestmöglich mit der Programmkoordination Kontakt auf, damit für alle Beteiligten eine gute Lösung gefunden werden kann.

Q: Ich war selbst schon Mentee bei ARIADNE. Kann ich nun Mentorin werden?

A: Selbstverständlich. Sie sollten mindestens das Studium erfolgreich abgeschlossen haben und über einige Jahre Berufsefahrung (inner- oder außerhalb der Wissenschaft) verfügen, um selbst Mentorin zu werden. Promotion, Habilitation oder Professur sind natürlich beste Voraussetzungen für ein Mentorat.

Q: Wird meine Teilnahme am Programm zertifiziert?

A: Ja. Die Mentorinnen und Mentoren erhalten zum Programmabschluss ein Zertifikat.